Soweit ich mich erinnern kann, ist Musik präsent in meinem Leben und es gibt wohl nichts, was mir je mehr bedeutet hat.
Während einer unbeschwerten Kindheit war sie die Entfaltung von Energie und Kreativität. Da schon sehr früh ein besonderes Talent aufgefallen ist, konnte ich auch dank meiner Familie eine sehr gute Förderung bekommen. So konnte ich beispielsweise ersten Schul- und Privatunterricht im Gesang, Akustik- und E-Gitarre und E-Bass nehmen.
In einer durchaus anstrengenden Jugend und besonders inmitten persönlicher Krisen der Pubertät gab die Musik dann Halt und Motivation. Motivation genug, um lieber stundenlang am Tag zu üben und sich zu quälen anstatt mit Freunden was zu unternehmen oder sich um ein Mädchen zu bemühen. Ich wollte all die Basslines und unzähligen Songs lernen, die mir damals etwas bedeutet haben. Rock ’n‘ Roll stand damals im Vordergrund – ein gewisser Drang nach freier Entfaltung und dem Schaffen meiner eigenen Welt jenseits der Grenzen, die Schule oder Leben setzten. Mehrere Big Bands und Jazz-Combos gaben mir das Gefühl, das ich sonst kaum hatte: nämlich das zu einer Gruppe zu gehören, die in diesem Fall nur dann funktionierte, wenn der Walking Bass trug.
Nach meinem Schulabschluss 2012 schloss sich eine lange Selbstfindungsphase an, die als bisher härteste Zeit meines Lebens gilt. Irgendwie spürte ich, dass es von da an ernst wurde mit der Musik. Ich studierte Audio Engineering in München und zeitweise E-Bass in Regensburg. Zudem konnte ich mit einigen Bands in unterschiedlichen Richtungen in die Münchner Musikszene einsteigen. Ich hatte eine sehr fundierte Basis aus folgenden Komponenten aufgebaut: instrumentale Fähigkeiten, ein sehr gutes Gehör, Theoriewissen, Erfahrungen in zahlreichen Richtungen, Studio- und Liveerfahrung, Bandleadererfahrung etc. Es gab für mich nur den professionellen Weg.
Als mehrere Ereignisse zwischen 2013 und 2015 in meinem Leben sich überschnitten haben, wurde ich automatisch in die Musik gelenkt, die bis heute mein Ausdrucksmittel ist – die Countrymusik. Von da an war mir klar, was ich für eine Lebensaufgabe habe: Die Seelen der Menschen mit der Musik erreichen.
Ich begann vor und während der Pandemie Songs zu schreiben, die über meine Lebenserfahrungen erzählen sollen und Musik hatte sich noch nie stärker für mich angefühlt. Ich nehme mit erstklassigen Musikern und Sängern aus Nashville und Kalifornien meine Songs auf. Diese Songs möchte ich den Menschen mitgeben und Licht in die Welt bringen.
Projekt
An einem Sommerabend im Juli 2020 machte ich einen langen Spaziergang und ging an einen Ort, der für mich eine spirituelle Bedeutung hat und an dem ich ganz abseits von vielen Menschen mich voll auf mich selbst konzentrieren konnte. Hinter mir lag eine Trennung von einem langjährigen musikalischen Weggefährten und vor mir lag ein neuer Abschnitt eines Weges. Alles deutete darauf hin, dass dies der Beginn eines neuen Projekts war. In meiner musikalischen Laufbahn gab es viele Projekte, für die ich sehr dankbar bin. Aber keines erfüllt mich mehr mit Dankbarkeit als jenes Projekt, das hier im Mittelpunkt steht.
Dabei war ich ganz alleine, hatte zunächst keine Weggefährten, nicht das Gefühl einer Band, die zusammenwirkt. Aber genau das brauchte ich. Ich musste ganz tief in mich hineinblicken und herausfinden was ich zu tun habe, um meinen Auftrag bestmöglich zu erfüllen. Ich begann am nächsten Tag an der Gitarre ein paar Akkorde zu spielen, in mir noch die beiden Stimmungen: Die Melancholie des Abschieds und gleichzeitig die Euphorie von etwas Neuem, die mehr Kraft in mir hatte. Wenige Tage später entstand daraus der Song „Lights Live Forevermore“, eine sehr intime Sicht in die Seele eines Menschen, die leiden muss, aber immer wieder nach vorne weitergeht und ihre Potentiale entfaltet.
Ich hörte und spielte von dieser Zeit an unzählige Songs aus dem Country der letzten Jahrzehnte und stellte alles andere in meinem Leben hinten an, weil ich eine Motivation in mir spürte, die ich noch nie zuvor kannte. Ich war immer noch alleine aber wurde doch begleitet von: Kacey Musgraves, Little Big Town, Chris Stapleton, Carly Pearce, Lady A, Fleetwood Mac, Sheryl Crow, Miranda Lambert uvm. Jeder für seine Zeit und seine Musik etwas Besonderes. Ich konnte zu ihnen meine ganz eigene Verbindung aufbauen und hatte die Ehre, ein paar ihrer Kollegen auf einer Internetplattform kennenzulernen.
Eine andere Songs schlossen sich in den nächsten Wochen an, wie beispielsweise „What Angels Say“. Er beschreibt genau die Zielsetzung des Projekts und enthält musikalisch gesehen die Elemente, die in meiner gesamten musikalischen Vergangenheit wichtig und inspirierend waren: Die Eingängigkeit und Harmonik erinnerte einen Gitarristen aus Nashville an die Beatles. Seine Energie und Dynamik erhält er durch das Arrangement, das Rock, Pop und Country vereint.
Im Chorus heißt es:
„We’re driving out of town
To spread our love all around
Some dreams come true
Out of the blue
All the broken hearts get counterparts
We’re tryin’ to relay what angels say“
Seit Herbst 2020 arbeite ich mit herausragenden Sängern/innen, Studiomusikern und Produzenten meist aus Nashville und Kalifornien an meinen Songs. Diese Zusammenarbeit bedeutet für mich eine musikalische Offenbarung, gegenseitige Inspiration und Wertschätzung. Ich habe dabei jeden Song selbst produziert und immer die passenden Leute gefunden, die meine Visionen umsetzen konnten. Allen Menschen sei auch an dieser Stelle mein größter Respekt und Dank ausgesprochen.
Um den Weg weiterzugehen, suche ich nach Stimmen, die zu einer Einheit verschmelzen und gemeinsam ihre Kreativität zu etwas ganz Besonderem zusammenbringen. Um Licht in die Welt zu bringen mit der Musik.
Songs
About Light & Love Part 1
1. All That Glitters Is Not Gold
2. Let´s Face The Truth
3. Baby There Is Talk Of Rock ’N’ Roll
4. Lights Live Forevermore
Geschrieben, arrangiert und produziert von: Florian Hainzlmaier
Gemischt von: René Jesser
Gemastert von: Ludwig Maier
Referenzen
Ich habe u.a. mit folgenden herausragenden Persönlichkeiten aus der nationalen und internationalen Musikszene zusammengearbeitet. Sie haben an den Songs mitgewirkt.
- Rainer Huber | Deutschland
Drummer und Musical Director; Ralph Siegel, Novi; Lehrer Drummer's Focus - Martin Kursawe | Deutschland
Live- und Studiogitarrist; Helene Fischer, Claudia Koreck,... - Nick Scallorn | USA
Live-/Studiogitarrist und Produzent; Carly Pearce, Jana Kramer,... - Matthias Bublath | Deutschland
Einer der respektiertesten Pianisten/Keyboarder in Deutschland; Matthias Bublath Band, Klaus Doldinger,... - Wil Houchens | USA
Pianist und Keyboarder für Luke Combs, Billy Ray Cyrus,... - Josh Matheny | USA
Top Session Musiker in Nashville für Kelsea Ballerini, Carly Pearce,.. - Sasha Ostrovsky | USA
Pedal Steel/Dobro für Keith Urban, Lady A,... - Brooke S. | USA
Sängerin und Songwriterin in Los Angeles; Teilnehmerin NBC’s The Voice; Backgroundgesang für Christone „Kingfish“ Ingram;... - Grant Vogelfanger | Kanada
Sänger, Songwriter und Produzent aus Kanada; wohnt und arbeitet in Nashville; Brett Young, Tenille Arts,... - René Jesser | Deutschland
Freelance Mixing-Engineer; Yvonne Catterfeld, Vanessa Mai,... - Ludwig Maier | Deutschland, Spanien
International respektierter, deutscher Mastering-Engineer mit Sitz in Palma; Tim Bendzko, James Arthur,...
Weitere Mitwirkende an den Songs: Florian Rausch (Drummer mit Studium Jazz-Drums an der Hochschule für Musik Nürnberg); Mirza Kusmic (professioneller Sänger, Gitarrist, Songwriter und Musiklehrer aus Kroatien); Lea Reichel (Jazz-Sängerin und Songwriterin aus Germering mit Abschluss an der Hochschule für Musik Mainz); Sophia Wolz (freiberufliche Sängerin, Songwriterin und Pädagogin).
Unterricht
Seit 2016 biete ich auch professionellen Privat-Unterricht an. Ich habe damals erkannt, dass ich mein Wissen und meine Fähigkeiten gerne an andere weitergeben möchte. Auch auf diesen Weg kann ich die Menschen mit der Musik bewegen. 2018 wurde ich dafür mit dem Check24 Top-Profi-Siegel ausgezeichnet.
Das Wichtigste an meinem Unterricht ist der Schüler und ich möchte ihm helfen, seine Ziele mit der Musik zu verfolgen. Allen Schülern gemeinsam ist das Bedürfnis nach Spaß an der Musik und viel Praxis. Das steht bei meinem Unterricht immer im Vordergrund.
Bei einer Probestunde mache ich mir ein umfassendes Bild von der Persönlichkeit, den musikalischen Bedürfnissen und Zielen. Von diesem Punkt erleben wir gemeinsam einen Weg, der den Schüler stetig weiterentwickelt und mich ebenso.
Ich unterrichte vor allem Anfänger und Fortgeschrittene, dabei jede Altersklasse.
Galerie
Alle Fotos von Alissa Lüpke. Vielen Dank dafür!






